Janine Pixner erzählt...

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Janine‘s grösste Herausforderung nach der Geburt: das Sillen.

Die größte Herausforderung nach der Geburt war für mich das Stillen. Meine Tochter hatte einen Saugfehler.

Eine Gaumenfehlstellung die allerdings erst später festgestellt wurde. Ich dachte zu dem Zeitpunkt einfach ich wäre unfähig. Jede andere Mutter bekäme es hin sein Kind zu stillen und zu beruhigen, nur ich nicht. 

Stillen ist das Beste für Mutter und Kind das sagt einem jeder. Das Krankenhaus war mit Schildern versehen „stillfreudliches Krankenhaus“ niemand hat mich je gefragt ob ich stillen will es wurde vorausgesetzt das eine Frau die eine gute Mutter sein will einfach stillen muss. Ich war bei der Geburt meiner Tochter 19 Jahr alt. Ich habe mich in der Schwangerschaft sehr viel belesen und mir war klar stillen gehört genauso wie die Geburt dazu ...also war ich hoch motiviert. Habe dann aber schnell das“ nicht klappen“ meines Vorhabens mit mütterlichen Versagen gleich gesetzt. Ich war tagsüber immer alleine Zuhause. Ich ging alle 3 Tage zur Mütterberatung aber irgendwie verstand niemand das mein Kind nicht richtig trinkt (wie auch mit Gaumenfehlstellung) ich musste sie ständig anlegen.

Stillen ja, aber nicht um jeden Preis

Ich spreche da nicht von allen 2 stunden sondern von allen 10 min die längste Pausen die ich hatte waren nachts mal 1h am Stück. Ich habe abgepumpt, Stillhütchen probiert ...Alles. Mein Mann konnte sich das ganze nach ca 2 Wochen nicht mehr ansehen und hat abends noch Babynahrung und eine Flasche besorgt. Ich habe unter Tränen diese erste Flasche zubereitet. Es war Versagen. Aufgeben. Und als sie trank weinte ich vor Erleichterung. Sie leerte die für ihr Alter vorgegebene Menge. Und schlief ein. Und ich hatte plötzlich 4h am Stück Ruhe. Von diesem Tag an hatte ich kein ständig weinendes, hungriges Baby mehr sondern ein sehr ruhiges zufriedenes Baby das teils 18h am Tag geschlafen hat.

Für uns war es die beste Entscheidung. Nicht jede Mutter muss stillen und dass man stillt macht einen nicht zu einer besseren oder schlechteren Mutter. Muttermilch ist sicher das gesündeste und beste was man seinem Baby geben kann. Und wenn es klappt ist das perfekt für Mama und Kind. Aber ein Kind braucht eine glückliche Mutter.

Geht es der Mutter unter dem stillen schlecht hat das Kind davon nichts. Stillen ja, aber nicht um jeden Preis.

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