Gut zu wissen

Sichere Versorgung von Anfang an

Wer sich ein Baby wünscht, möchte alles dafür tun, dass es sich gesund entwickelt.

Mit den richtigen Mikronährstoffen können Frauen ihren Körper gut auf eine Schwangerschaft vorbereiten und den kleinen Menschen vom ersten Moment an bestmöglich versorgen. Bereits ab Kinderwunsch spielen Folsäure und Metafolin, die Calciumverbindung der körpereigenen Folatform, eine wichtige Rolle. Schwangere benötigen mehr Vitamine und Mineralien als Nichtschwangere.

Allein über die Nahrung ist die Versorgung mit den richtigen Mikronährstoffen gar nicht so einfach. Der Kalorienbedarf ist während der Schwangerschaft nur um durchschnittlich 13 Prozent erhöht, während der Bedarf an den meisten Vitaminen und Jod höher ist.

Folsäure, Folat und weitere Vitamine sind oft «Mangelvitamine»

Die meisten Schwangeren und Stillenden sind nicht ausreichend mit Vitaminen versorgt. Zwar sind die meisten Vitamine beispielsweise in Vollkornbrötchen, Fleischprodukten, Milch, Obst und Gemüse enthalten, der Vitamingehalt variiert jedoch - je nach Frische und Sorte. Ausserdem werden die empfindlichen Vitamine bei längerer Lagerung ohne Kühlung abgebaut, bzw. gehen bei der Zubereitung der Speisen leicht verloren. Besonders empfindlich ist das Folat in der Nahrung.

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Bedeutung von Folsäure, Folat und Metafolin

Ernährungswissenschaftliche Untersuchungen zeigen die besondere Bedeutung von Folsäure und folatreicher Nahrung für die gesunde Entwicklung des Kindes. Über die Nahrung nehmen wir Folat auf. Allerdings ist die Folat-Aufnahme über die Nahrung nicht ausreichend, sodass selbst der «Normalbedarf» häufig nicht gedeckt wird. Zwar sind Gemüse, Obst und Vollkornprodukte gute Folat-Lieferanten; Nahrungsfolat ist jedoch empfindlich und wird bei der Lagerung und der Zubereitung leicht zerstört.

Folsäure, Folat und Metafolin

Bei der Folsäure handelt es sich um eine synthetische Verbindung, die als solche in der Natur nicht vorkommt. Folate hingegen kommen natürlicherweise in verschiedenen Lebensmitteln vor. Folsäure wird erst im Körper zur aktiven Folatform umgewandelt. Bei etwa 50% der Bevölkerung ist diese Umwandlung nicht optimal. Metafolin ist die Calciumverbindung der körpereigenen, biologisch aktiven Folatform. Es ist direkt verfügbar und wird besser verwertet als Folsäure.

Die biologisch aktive Folatform erfüllt wichtige Funktionen bei der Zellteilung und trägt zur normalen Entwicklung des Neuralrohres beim ungeborenen Kind bei. Das Risiko für eine Neuralrohrfehlbildung, der sog. «spina bifida», kann durch die zusätzliche Einnahme von Folsäure reduziert werden. Darüber hinaus trägt Folat zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft und zur normalen Blutbildung bei.

Folsäure und Metafolin - je früher, desto sicherer.

Im ersten Monat nach der Empfängnis werden Gehirn und Rückenmark angelegt und der Rückenmarkskanal schliesst sich. Zu diesem Zeitpunkt wissen die meisten Frauen jedoch noch nicht, dass sie schwanger sind. Femibion 1 enthält 400 µg Folsäure und eine entsprechende Menge an Metafolin, was einem Total von 800 µg Folaten entspricht. Mit dieser Kombination kann bei täglicher Einnahme von Femibion 1 innerhalb von etwa 4 Wochen ein optimaler Folatspiegel in Zellen und Gewebe erreicht werden. Um den erhöhten Folatbedarf von Anfang an zu decken, sollte daher bereits ab Kinderwunsch mit der Einnahme von Femibion 1 begonnen werden - zur Sicherheit von Mutter und Kind. Besonders wichtig ist die zusätzliche Einnahme von Folsäure und Metafolin für jene Frauen, die im Hinblick auf einen Kinderwunsch die «Pille» absetzen, da empfängnisverhütende Hormonpräparate den Folatspiegel im Körper senken können.

Folsäure und Metafolin - je länger, desto besser.

Während der gesamten Schwangerschaft und Stillzeit ist der Folatbedarf erhöht. Eine ausreichende Versorgung ist wichtig für den weiteren Schwangerschaftsverlauf. Starke Partner: Folsäure, Metafolin und die B-Vitamine.
Bei vielen Prozessen wirken Folsäure und Metafolin mit weiteren B-Vitaminen zusammen. So sind die B-Vitamine an der Blutbildung und an wichtigen Stoffwechselfunktionen massgeblich beteiligt. Die Vitamine C und E sind Schutzstoffe für die Zellen und Organe von Mutter und Kind.

Wichtige Mikronährstoffe auf einen Blick

Erfahren Sie im Folgenden, welche Mikronährstoffe ab Kinderwunsch, in der Schwangerschaft und in der Stillzeit besonders wichtig sind, und in welchen Lebensmitteln sie enthalten sind.

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Vitaminlieferanten

Vitaminlieferanten

Wichtige Mikronährstoffe

Wichtige Mikronährstoffe

Folatlieferanten

Folatlieferanten

Was ist DHA?

DHA - Drei Buchstaben von grosser Bedeutung

Die Abkürzung DHA steht für Docosahexaensäure. Diese lebensnotwendige Fettsäure ist in Schwangerschaft und Stillzeit einer der wichtigsten Vertreter aus der Gruppe der hochungesättigten Fettsäuren. Der Organismus der Frau kann DHA nur sehr begrenzt aus pflanzlichen Ölen wie z. B. Lein- oder Rapsöl umwandeln. Das Baby ist jedoch auf die Versorgung mit DHA über die Nabelschnur und später über die Muttermilch angewiesen.

DHA kommt vor allem in fetten Fischen wie Hering, Makrele oder Lachs vor.

  • Da fettreiche Meerfische aber hohe Schadstoffbelastungen aufweisen können, ist ihr Verzehr in grösseren Mengen in der Schwangerschaft und in der Stillzeit nur bedingt ratsam.
  • Zudem haben viele Schwangere eine Abneigung gegen fetten Fisch. 

DHA - empfehlenswert ab der 13. Schwangerschaftswoche!

Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass sich die frühe und regelmässige Versorgung mit der lebensnotwendigen Fettsäure DHA entscheidend auf die Entwicklung des kindlichen Gehirns und auf die spätere Sehschärfe auswirkt. DHA wird in der 2. Schwangerschaftshälfte sowie in den ersten Monaten nach der Geburt in der kindlichen Netzhaut und im Gehirn angereichert.

DHA-Quelle für das Baby ist die Mutter

  • Das Baby ist auf die Versorgung mit DHA über die Nabelschnur und später über die Muttermilch angewiesen.
  • Die Menge an DHA, die von der Mutter an das Kind weitergegeben wird, ist nicht nur abhängig von der direkten Nahrungsaufnahme, sondern auch sehr stark von den mütterlichen DHA-Speichern.
  • Bei unzureichender Versorgung der Mutter mit DHA sinken die Reserven - DHA kann nicht mehr in der erforderlichen Menge an das Baby weitergegeben werden.
  • Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Mutter und Kind mit einer Gabe von 200 mg DHA pro Tag optimal versorgt sind. Eine Kapsel Femibion 2 + DHA enthält genau diese Menge.
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